Träger |
Verein für Behinderte Schorndorf
e.V.
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| Eindrücke vom Vereinsalltag | |
Öffnungszeiten |
Montag – Donnerstag 8.00 Uhr - 16.00 Uhr Freitag 8.00 Uhr - 14.00 Uhr Ferienzeiten:
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Entwicklung |
Im Dezember 1986 mussten wir anbauen. Unsere behinderten Besucher waren älter und größer geworden.
Aber auch nach der räumlichen Erweiterung in Urbach gingen weitere Neuanmeldung bei uns ein.
Angegliedert und unter einem gemeinsamen Dach fand auch unsere Kurzzeiteinrichtung hier ihren Platz. In Steinenberg standen nun weitere 18 Tagesförderstätten-Plätze bereit. In Urbach konnte die Platzzahl wieder auf 18 sinken, so dass insgesamt 36 schwerst-mehrfach behinderte Menschen bei uns Aufnahme fanden.
Mit unserer neuen Tagesförderstätte im Bronnwiesenweg 11 in Rudersberg verfügen wir insgesamt über 54 Tagesförderstätten-Plätze. Allen unseren Einrichtungen gemein ist die überschaubare Platzzahl von je 18 Personen, die es ermöglicht, die persönliche Entwicklung eines jeden behinderten Menschen zu fördern und hierfür individuellen Raum und Möglichkeiten zu bieten.
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Einzugsgebiet |
Einzugsgebiet ist der Rems-Murr-Kreis. In Ausnahmefällen können auch Behinderte aus angrenzenden Orten der Nachbarkreise aufgenommen werden.
Den behinderten Menschen und ihren Angehörigen soll außerdem die Wahlfreiheit für die nachschulische Versorgung möglich sein. Über die Aufnahme in die Tagesförderstätte entscheidet ein Fachausschuss. In diesem Fachausschuss sind Vertreter des Landkreises, der Arbeitsverwaltung, der umliegenden Werkstätten für Behinderte und des Vereins für Behinderte Schorndorf e.V. vertreten. Die Tagesförderstätten sind anerkannte soziale Einrichtungen. Mit dem Landkreise besteht eine Vergütungsvereinbarung nach § 75 SGB XII.
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Personenkreis |
Es sind meist Schulabgänger aus Sonderschulen für körper- und geistig behinderte Menschen oder Personen, die keine schulische Förderung erhalten konnten. Auch Menschen mit erworbenen Behinderungen z.B. durch Unfall, Herzinfarkt etc. Allen gemeinsam ist der hohe und bleibende Grad an Hilfsbedürftigkeit
und die Notwendigkeit umfassender Unterstützung bei Grundbedürfnissen
wie Essen, Trinken, Körperpflege. Nicht möglich ist eine Aufnahme von Personen
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Aufgaben & Ziele |
Die Tagesförderstätten haben die Aufgabe, die Eltern bzw. pflegenden Familienangehörigen angesichts der besonderen Anforderungen durch die Schwere der Behinderung zu unterstützen, zu ergänzen und zu entlasten.
Neben der Rundumbetreuung und der Versorgung alltäglicher Bedürfnisse sollen die Besucher eine bestmögliche Förderung erhalten. Dies geschieht in einem auf ihre besonderen Bedürfnisse, ihre Persönlichkeit und ihre Möglichkeiten zugeschnittenen Miteinander. Förderinhalte berühren sowohl den körperlichen als auch den geistig-seelischen Bereich. Sie reichen vom Vermitteln eines eigenen Körperbewusstseins und von Wahrnehmungsempfindungen bis hin zum Erlernen und Üben von Kulturtechniken. Auch die Pflege von Beziehungen und sozialen Fähigkeiten ist ein wesentliches Element unserer Arbeit.
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Soziales Umfeld |
Alle drei Tagesförderstätten sind in ihr soziales Umfeld integriert. Wir fühlen uns als Teil der Gemeinde und werden an allen drei Standorten vollkommen akzeptiert.
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Platzzahl |
Jede Tagesförderstätte hat eine Planzahl von 18 Personen. Diese gliedert sich in 3 Gruppen zu je 6 Personen. In jeder Gruppe arbeiten zwei ausgebildete Fachkräfte (Heilerziehungspfleger, Erzieher, Sozialpädagogen) sowie eine Pflegehilfskraft. Gruppenübergreifend ist die pädagogische Leitung für den reibungslosen Ablauf in der Einrichtung verantwortlich. Die gesamte Verwaltung wird in der Geschäftsstelle in Rudersberg-Steinenberg abgewickelt. Der Fahrdienst des Vereins für Behinderte e.V. bringt die Tagesförderstätten-Besucher
zu Externe begleitende Dienste im Haus:
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Die
Tagesförderstätte Urbach wurde am 20. August 1977 mit sieben
schwerstmehrfach behinderten Menschen und sechs betreuenden Kräften
eröffnet. Bereits im folgenden Jahr war die Einrichtung mit 15 zu
Betreuenden voll belegt.
Die
Nutzung neuer Hilfsmittel und Therapiemethoden erhöhten den Raumbedarf.
An das Urbacher Notkirchle wurde ein Pavillon angebaut. Danach wurden
21 behinderte Menschen in der Tagesstätte Urbach betreut.
Als
zweiter Standort wurde ein wunderschönes, großzügiges
Grundstück in der Wiesenstraße in Rudersberg-Steinenberg gefunden.
Nach dem Grunderwerb im Jahre 1989 und einer langen Planungs- und Realisierungsphase
konnten wir im Jahre 1994 unsere neue Tagesförderstätte in Rudersberg-Steinenberg
in Betrieb nehmen.
Die
Entwicklung ging weiter, Entlassschüler aus den umliegenden Schulen
standen in den
Aufnahme
in den Tagesförderstätten finden Menschen, die wegen Art und
Schwere ihrer Behinderung sowie des Umfangs der täglich notwendigen
Betreuung und Pflege nicht in eine Werkstatt für Behinderte eingegliedert
werden können.
Die
Tagesförderstätten werden von schwerstmehrfach behinderten
Jugendlichen und Erwachsenen besucht, denen hier eine angemessene Förderung
und Lebensgestaltung geboten werden kann.
Die
Tagesförderstätten bieten Menschen mit Behinderungen neben der
Familie und dem Wohnbereich einen weiteren Lebensraum. Die Männer
und Frauen, die die Tagesförderstätte besuchen, können
aufgrund ihrer schweren bzw. mehrfachen Behinderung nicht oder noch nicht
in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen beschäftigt
werden.
Zu
jeder Einrichtung gehört ein rollstuhlgerechter Grün- und Außenbereich,
der zahlreiche Spiel- und Erlebnismöglichkeiten bietet. Der Tagesförderstätte
Steinenberg ist ein Stall mit Tieren (Ponys und Ziegen) angegliedert.