Träger |
Der Verein für Behinderte Schorndorf e.V. ist Träger von drei Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen. Zwei Gebäude befinden sich in Rudersberg, das dritte in Steinenberg. Im Gebäude Badwiesenstraße 6 leben 14 und im Gebäude Bronnwiesenweg 11 wohnen 30 behinderte Menschen. In Steinenberg sind 12 behinderte Menschen untergebracht.
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| Eindrücke vom Vereinsalltag | |
Öffnungszeiten |
Die Wohnstätten sind das ganze Jahr über geöffnet. Alle Bewohner besuchen wochentags die Tagesförderstätten des Vereins oder eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Während dieser Zeit sind die Wohnstätten geschlossen. An Wochenenden, Feiertagen und während der Ferien sind die Wohnstätten durchgehend geöffnet. Für Krankheitstage der Bewohner besteht ein Bereitschaftsdienst.
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Allgemeine Infos |
Die Idee der Wohnstätte ist aus der Tagesförderstätte entstanden. Immer öfter wurde von Eltern oder pflegenden Angehörigen nachgefragt, wie der behinderte Mensch versorgt würde, wenn die Pflegeperson nicht mehr in der Lage ist, die Pflege nach oft jahrzehntelanger Betruung weiterzuführen.
Ziel der Wohnstätten ist es, den dort lebenden Personen ein neues Zuhause zu schaffen.
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Aufnahmeverfahren |
Die Gründe für eine Aufnahme in die Wohnstätte liegen überwiegend darin, dass Eltern und Angehörige nach jahrelangem Einsatz nicht mehr in der Lage sind, ihre schwerst-mehrfach behinderten "Kinder" länger selbst zu betreuen. Das Bestreben der Eltern, ihrem Kind eine ihm gemäße Lebenssituation in Gemeinschaft mit Anderen zu schaffen, steht dabei im Mittelpunkt. Personen, die in einer der Wohnstätten aufgenommen werden wollen, können sich direkt an den Verein für Behinderte Schorndorf e.V., Frau Bogusch, wenden. Hier erhalten Sie eine erste Beratung über unsere Wohnstätten und das Aufnahmeverfahren. Gerne helfen wir Ihnen auch beim Antrag auf Kostenübernahme beim zuständigen Kostenträger.
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Personenkreis |
Die Wohnstätten des Vereins wurden primär für schwerst-mehrfach behinderte Menschen geschaffen. In erster Linie finden Besucher unserer Tagesförderstätten hier Aufnahme. Auf Wunsch können aber auch Besucher anderer teilstationärer Einrichtungen wie z.B. Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in den Wohnstätten aufgenommen werden.
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Gruppen & Betreuung |
Die Gruppe ist der engste Bezugspunkt für den Bewohner. Wir sind bestrebt, so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse des einzelnen Bewohners einzugehen. In jeder Gruppe arbeiten eine Fachkraft (Heilerziehungspfleger, Altenpfleger, Krankenschwester, Erzieher) und zwei Pflegehilfskräfte.
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Zielsetzung |
Wir möchten erreichen, dass sich jeder Bewohner der Wohnstätten in seiner Gruppe zuhause fühlt. Dazu gehören ein sozial integrierter Standort, ein bedarfsgerechtes Gebäude mit ansprechenden Aussenanlagen sowie auf die Bewohner abgestimmte Betreuungs- und Freizeitmöglichkeiten.
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Wir
mussten realisieren, dass aus Kindern und Jugendlichen, die die Tagesförderstätte
anfangs besuchten, erwachsene Menschen geworden sind. Und natürlich
ging auch die Zeit an den pflegenden Angehörigen nicht spurlos vorbei.
So erwuchs die Idee einer Wohnstätte für schwerbehinderte Menschen.
In Zusammenarbeit mit den Tagesförderstätten werden übergreifende
pädagogisch - therapeutische Maßnahmen für jeden einzelnen
Bewohner gesichert.
Außerdem wird den Bewohnern die Möglichkeit geboten, in einem
Lebensraum zu wohnen, der ihren Bedürfnissen und Anforderungen entspricht
und ihnen ein Zusammenleben in der Gemeinschaft ermöglicht.
Die
Wohnstätten gliedern sich in Gruppen zu je 6 Bewohnern. Jede Gruppe
verfügt über vier Einbettzimmer, ein Doppelzimmer und einen
eigenen Gemeinschaftsbereich. Hierzu gehören Sanitärräume,
eine Küche, ein Ess- und Wohnzimmer sowie ein Dienstzimmer für
die Betreuer.
Während
in den Tagesförderstätten Förderung und Therapie im Vordergrund
stehen, soll die Wohnstätte jedem behinderten Menschen ein Zuhause
sein.