Wohnstätten

Träger

Der Verein für Behinderte Schorndorf e.V. ist Träger von zwei Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen. Beide Gebäude befinden sich in Rudersberg. Im Gebäude Badwiesenstraße 6 leben 12 behinderten Menschen, im Gebäude Bronnwiesenweg 11 wohnen 30 behinderten Menschen.

Wohnstätte BadwiesenstraßeWohnstätte Badwiesenstraße
Telefon: (07183) 20 81

 

Wohnstätte am SchmidbächleWohnstätte am Schmidbächle
Leitung: Herr Markus Rühl
Pflegedienstleitung: Frau Heidi Simon

Telefon: (07183) 305 60

 
Eindrücke vom Vereinsalltag

Öffnungszeiten

Die Wohnstätten sind das ganze Jahr über geöffnet. Alle Bewohner besuchen wochentags die Tagesförderstätten des Vereins oder eine Werkstatt für Behinderte. Während dieser Zeit sind die Wohnstätten geschlossen.

An Wochenenden, Feiertagen und während der Ferien sind die Wohnstätten durchgehend geöffnet.

Für Krankheitstage der Bewohner besteht ein Bereitschaftsdienst.

 

Allgemeine Infos

Die Idee der Wohnstätte ist aus der Tagesförderstätte entstanden. Immer öfter wurde von Eltern oder pflegenden Angehörigen behinderter Menschen nachgefragt, wie der behinderte Mensch versorgt würde, wenn die Pflegeperson nicht mehr in der Lage ist, nach oftmals jahrzehntelanger Pflege diese weiterzuführen.

MomentaufnahmeWir mussten realisieren, dass aus Kindern und Jugendlichen, die die Tagesförderstätte anfangs besuchten, erwachsene Menschen geworden sind. Und natürlich ging auch die Zeit an den pflegenden Angehörigen nicht spurlos vorbei. So erwuchs die Idee einer Wohnstätte für behinderte Menschen.

Ziel der Wohnstätten ist es, den dort lebenden Personen ein neues Zuhause zu schaffen.

Gemeinsames WohnenIn Zusammenarbeit mit den Tagesförderstätten werden übergreifende pädagogisch - therapeutische Maßnahmen für jeden einzelnen Bewohner gesichert. Außerdem wird den Bewohnern die Möglichkeit geboten, in einem Lebensraum zu wohnen, der ihren Bedürfnissen und Anforderungen entspricht und ihnen ein Zusammenleben in der Gemeinschaft ermöglicht.


Aufnahmeverfahren
Kostenträgerschaft

Die Gründe für eine Aufnahme in die Wohnstätte liegen überwiegend darin, dass Eltern und Angehörige nach jahrelangem Einsatz nicht mehr in der Lage sind, ihre schwerst-mehrfach behinderten "Kinder" länger selbst zu betreuen. Das Bestreben der Eltern, ihrem Kind eine ihm gemäße Lebenssituation in Gemeinschaft mit Anderen zu schaffen, steht dabei im Mittelpunkt.

Personen die in einer der Wohnstätten aufgenommen werden wollen, können sich direkt an den Verein für Behinderte Schorndorf e.V., Frau Bogusch, wenden. Hier erhalten Sie eine erste Beratung über unsere Wohnstätten und das Aufnahmeverfahren. Gerne helfen wir Ihnen auch beim Antrag auf Kostenübernahme beim zuständigen Kostenträger.

 

Personenkreis

Die Wohnstätten des Vereins wurden primär für schwerst-mehrfach behinderte Menschen geschaffen. In erster Linie finden Besucher unserer Tagesförderstätten hier Aufnahme.

Auf Wunsch können aber auch Besucher anderer teilstationärer Einrichtungen wie z.B. Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in den Wohnstätten aufgenommen werden.

 

Gruppen & Betreuung

MomentaufnahmeDie Wohnstätten gliedern sich in Gruppen zu je 6 Bewohnern. Jede Gruppe verfügt über vier Einbettzimmer, ein Doppelzimmer und einen eigenen Gemeinschaftsbereich. Hierzu gehören Sanitärräume, eine Küche, ein Ess- und Wohnzimmer sowie ein Dienstzimmer für die Betreuer.

Die Gruppe ist der engste Bezugspunkt für den behinderten Bewohner. Wir sind bestrebt so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse des einzelnen Bewohners einzugehen. In jeder Gruppe arbeiten eine Fachkraft (Heilerziehungspfleger, Altenpfleger, Krankenschwester, Erzieher) und zwei Pflegehilfskräfte.


Zielsetzung

Wir möchten erreichen, dass sich jeder Bewohner der Wohnstätten in seiner Gruppe zuhause fühlt. Dazu gehören ein sozial integrierter Standort, ein bedarfsgerechtes Gebäude mit ansprechenden Aussenanlagen sowie auf die Bewohner abgestimmte Betreuungs- und Freizeitmöglichkeiten.

MomentaufnahmeWährend in den Tagesförderstätten Förderung und Therapie im Vordergrund stehen, soll die Wohnstätte jedem behinderten Menschen ein Zuhause sein.